....wenn Engel reisen...

.....ist nicht immer schönes Wetter, aber beim Vereinsausflug werden auch Gemeinschaft und Freundschaft gefestigt. 

Gemäß unseren Vereinszielen zählt aber nicht nur das Vergnügen, wir interessieren uns auch für Geschicht und Kultur.

Wachau vom 13. bis 15. Oktober 2017

Bei unserem diesjährigen Vereinsausflug waren wir zu Gast in der Wachau. Weltkulturerbe und Wohlfühllandschaft – das ist die Wachau, das enge Donautal zwischen Melk und Krems in Niederösterreich.

 

In Spitz hatten wir im Hotel Wachauerhof die Zimmer reserviert. Der bekannte Erholungsort Spitz liegt am linken Donauufer im Herzen der Wachau rund um den sogenannten "Tausendeimerberg"

Am Ausgang der Wachau, eines der schönsten Abschnitte des Donautales, liegt die reizende Doppelstadt Krems-Stein, die wir am Samstagvormittag besuchten. Hier hatten wir, bei freier Zeiteinteilung die Stadt erkundet und im Anschluss im Cafe-Restaurant „Wellen.spiel“ an der Donau bei einem Verlängertem oder einem Glaserl Wein die Herbstsonne zu genießen.

 

 

Nach Mittag fuhren wir gemeinsam mit dem Bus nach Dürnstein. Von der Burgruine Dürnstein hat man einen herrlichen Blick von oben auf den schönsten Teil der Wachau. Kaum ein Städtchen ist über die Grenzen Österreichs und Europa so bekannt wie Dürnstein rund um die Sage von Richard Löwenherz. Ein Teil der Gruppe begab sich auf dem Richard-Löwenherz-Themenweg zum Aufstieg zur Burgruine während der Rest die Altstadt erkundete.

Am Abend zurück in Spitz genossen wir im Hotel „Wachauer Hof“ die gute Wachauer Küche und die diversen Tropfen aus dem Weinkeller.

 

Am Abreisetag, also am Sonntag fuhren wir von Spitz aus mit dem Schiff knappe 1,5 Std. stromaufwärts nach Stift Melk.

Auf einem Rundgang durch den erst 2011 eröffneten Stiftspark besichtigten wir die barocke Gartenvilla mit seinen exotischen Fresken. Das gesamte Parkareal erstreckt sich auf einer barocken Bodenarchitektur, die bepflanzug stammt zum Großteil aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Von der Terasse der Nordbastei hatten wir eine schöne Aussicht auf die gesamte Anlage, das Stift, die Stadt Melk und das Donautal.

Vereinsausflug nach Südtirol am 23. bis 25. Oktober 2015

Wir haben nicht nur mit der Wahl des Hotels "Ideal Park " in Leifers, vor den Toren Bozen's eine guten Griff getan, vielmehr hatten wir auch ein Riesen Glück mit dem strahlenden Herbstwetter. So wurde unser diesjähriger Vereinsausflug ein voller Erfolg.

Wir starteten am Freitag, 23. Oktober pünktlich um 13:00 Uhr in Ruhmannsfelden und sind, bedingt durch ein paar kurze Staus um 19:30 Uhr in Leifers ankommen. Nach dem Einchecken trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Hotel.

Am Samstagmorgen sind wir nach dem Frühstück nach Bozen gefahren und konnten den freien Vormittag zum Stadtbummel in den Lauben nutzen oder den großen Wochenmarkt mit vielen Südtiroler Spezialitäten besuchen. Anschließend genossen wir in der warmen Morgensonne Südtirols einen Cappuccino am Waltherplatz, dem zentralen Platz Bozen's, benannt nach dem Minnesänger Walther von der Vogelweide.

Weiter ging es am Nachmittag nach Meran zu den Gärten von Schloss Trautmannsdorff. Berühmt wurde das Schloss Trautmannsdorff durch die österreichische Kaiserin Sissi, die Meran zur Sommerfrische auserkor und dabei im Schloss residierte.  

Der botanische Garten von Meran zeichnet sich durch sein einzigartiges landschaftliches Bild aus. Er erstreckt sich über 12 Hektar und einen Höhenunterschied von 100 Metern.

Heute zählen die Gärten von Schloss Trautmannsdorff zu den schönsten Gartenanlagen der Welt und obwohl die Blumenpracht jetzt im Herbst nicht mehr so üppig ist wie im Frühjahr oder Sommer waren alle tief beeindruckt.

Leider mussten wir am Sonntag schon wieder die Heimreise antreten. Wir brachen nach dem Frühstück auf zu einer Dolomiten-Runde und fuhren, vorbei an Karersee und Rosengarten-Massiv  über den Karerpass hinunter ins Fassatal nach Canazei. Von dort ging es mit vielen engen Kehren, in denen die Fahrkünste unseres bewährten Busfahrers Toni Aichinger bewundert wurden, hinauf auf das 2.244 m hohe Sellajoch. 

Von den mächtigen Felsmassiven der Dolomiten und der wunderschönen Aussicht unter anderem auf die Marmolada beeindruckt, ging es nach einer kurzen Rast hinunter ins Grödnertal und vorbei an den bekannten Orten Wolkenstein, St. Christina und St. Ulrich hinaus ins Eisacktal.  

Bei einer Pause in der altehrwürdigen  Bischofsstadt Brixen war noch Zeit zum Mittagessen und einen kleinen Stadtbummel bevor es über den Brenner zurück in die Heimat ging.  

Ein schöner Frühlingstag in Weltenburg!

Bei unserer Mitgliederbefragung wurde unter Anderem der Wunsch nach Tagesausflügen geäußert. Der Vereinsausschuss hat deshalb einen Tagesausflug zum Kloster Weltenburg beschlossen. Leider hielt sich die Teilnehmerzahl sehr in Grenzen und so machte sich ein kleines Häuflein von Unentwegten trotz schlechten Wetters auf nach Kelhheim.

Inzwischen hatten sich die Wolken verzogen und bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ging es mit dem Schiff vorbei an der Befreiungshalle und mächtigen Felsformationen durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg.

Nach einem schmackhaften Mittagessen und einem noch besseren „Weltenburger Dunkel“ im Biergarten des Benediktiner Klosters wurde die herrliche barocke Asamkirche besichtigt.

Beim anschließenden Besuch im Informationszentrum gab es interessante Details zur Geschichte und Entstehung des Klosters.

Nach einem kurzen Fußmarsch bei herrlicher Frühlingssonne entlang der Donau erreichten wir wieder unseren Bus.

Mit diesem erreichten wir nach wenigen Kilometern das Kastell Einig (lateinisch Abusina).

 Dieses war ein römisches Militärlager welches von ca. 100 bis 300 n. Chr. den Anfang der römischen Reichsgrenze bildete. Das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhobene Abusina ist eine der wenigen vollständig freigelegten und rekonstruierten Wehranlagen des rätischen Limes.

Bereichert mit vielen neuen und interessanten Eindrücken und Informationen erreichten wir gegen 18:00 Uhr wieder die heimatlichen Gefilde.

weitere Bilder:

Im Salzkammergut da kann ma gut lustig sein......

Einen kleinen, dafür aber feinen Kreis von Naturvereinsmitgliedern führte der diesjährige Vereinsausflug ins schöne Salzkammergut.

Bunt gemischt war unsere Truppe, von 2 Familien mit je zwei sehr braven Kindern, einer äußerst rüstigen und musikalische Seniorin  bis hin zum allseits bekannten  harten Kern war alles vertreten.

Bereits  kurz vor 17.00 Uhr sind wir  im Hotel angekommen, so dass wir nach dem Bezug der Zimmer dem vom Hotel gesponserten Begrüßungstrunk auf der Terrasse mit Blick auf den Traunsee genießen konnten. Nach einem reichhaltigem  5 Gänge Menü haben wir den Abend ausklingen lassen. Zuvor hat jedoch ein Teil der mitgereisten Sänger unseres Doppelquartetts spontan einer charmanten  Österreicherin, die im Hotel ihren 70.igsten gefeiert hat, mit einem Ständchen überrascht.  Als Lohn für diese Überraschungseinlage gab es nicht nur begeisterten Applaus der geladenen Gäste sondern auch ein Schnapserl.

Am Samstag sind wir nach Gmunden gefahren, hier haben einige Mitglieder die Gelegenheit genutzt,  um in der bekannten Gmunder Porzellanmanufaktur  einzukaufen.

Bei strahlenden Sonnenschein ging es weiter durch das schöne Salzkammergut nach Strobel an den Wolfgangsee. Mit dem Personenschiff  quer über den See konnten wir vom Freideck aus die schöne Aussicht  genießen. An der  Anlegestelle Schafberg sind die Bergbegeisterten von Bord gegangen um mit der steilsten Dampf Zahnradbahn auf den 1782m hoch gelegenen Schafberg zu fahren. Oben angekommen sind die Mitglieder mit einer wunderschönen Aussicht belohnt worden.

Der Rest unserer Truppe, also die weniger Bergbegeisterten sind in St. Wolfgang von Bord gegangen und haben sich das malerische Örtchen angesehen, die Kirche besichtigt und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Natürlich standesgemäß im Weissen Rössl mit Salzburger Nockerl. Wie wir später erfahren haben, hat genau zu dieser Zeit unser 1. Vorstand Artur Schreiner zu Hause in Ruhmannsfelden  den Spatenstich für den Naturbadeweiher vorgenommen. Na, wenn das kein gutes Omen für ein erfolgreiches Bauvorhaben ist.......

Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt  waren wir wieder alle komplett und konnten bei der Rückfahrt in  unser Hotel die jeweilige Erlebnisse austauschen. 

Nach dem Abendessen hat unser 2. Vorstand August Lankes  zu einem guten Tropfen  eingeladen, um auf den Spatenstich zum Bau des Naturweihers  anzustoßen. Untermalt  mit einem Lied unserer Sänger haben wir gemeinsam das Glas erhoben.

Voll Begeisterung haben unsere jüngsten Mitglieder die Sänger um eine Zugabe gebeten..  Das war der Auftakt für eine lange, gesangsintensive Nacht, dessen Höhepunkt unsere Seniorin war, die mit ihrem  textsichern  Einlagen für einen sehr  unterhaltsamen vor allem langen aber sehr kurzweiligen Abend sorgte, ein Ohrenschmaus .....

Am Sonntag sind wir nach einem reichhaltigen Frühstück Richtung Salzburg  gefahren. Getreidegasse, Dom, Fiaker Fahrt und Mirabellpark, sowie der ein oder andere "Verlängerte" in den schönen Cafés haben  zu einem abwechslungsreichen Aufenthalt geführt.  

 

Abschluß  unseres Vereinsausflug  war die Einkehr in die Klosterschänke Raitenhaslach, Hier konnten wir in dem gemütlichen Biergarten mit Spielplatz für die Kleinen gemeinsam die gute Brotzeit und  die Abendsonne genießen.

Ein sehr schöner und entspannter Wochenendausflug für die Vereinsmitglieder, so war der Tenor  auf der letzten Etappe im Bus.

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© Karl Zahlauer