Reportage von August Lankes:

Am Samstag, den 13. September trafen sich zum vereinbarten Termin acht NVler, um den diesjährigen Schwammerlkönig zu küren.

Nachdem die heurige Schwammerlsaison sehr vielversprechend verlief, freute man sich im Vorfeld schon auf eine fette Ausbeute. Doch das gute Schwammerlwetter machte ausgerechnet an diesem Tag gerade Pause. Trotzdem machte man sich unverdrossen bei kühlem Wetter und Nieselregen auf den Weg in die umliegenden Wälder bei Muschenried und Göttleinsberg. Angesteckt von der guten Laune unserer jüngsten Teilnehmer, Lisa und Maximilian, durchstreifte man Hochwald und Unterholz, um den begehrten Pilzen auf die Spur zu kommen.

Während die meisten sich auschließlich auf die Suche nach der sogennannten Edelware machten, gab es einen, der als ausgewiesener Schwammerlkenner auch den Halimasch nicht verschmähte.

Nach gut zwei Stunden, die mehr oder weniger erfolgreich waren, vereinbarte man per Handy die Schwammerlsuche abzubrechen und kehrte zum Ausgangspunkt an unserer Vereinshütte am Volksfestplatz zurück. Dort wurde die Ausbeute fachmännisch begutachtet und man stellte übereinstimmend fest, dass zur Kürung eines Schwammerlkönigs die erzielten Fundergebnisse nicht ausreichten.

Schnell war auch der Entschluss gefasst, die Schwammerlmahlzeit nicht in unserer Hütte abzuhalten, da es dort zu unangenehm kalt gewesen wäre, sondern in Arturs Werkstatt. Dort wurde der Ofen angeheizt, gemeinsam die Schwammerl geputzt und Matthias bewährte sich als ausgezeichnter Schwammerlkoch. Bis auf den Schreiber dieser Zeilen genossen alle die Schwammerlmahlzeit und besonderes Lob gab es für Arturs Halimaschgericht. Noch lange saß man gemütlich beisammen und ratschte, was das Zeug hielt! Wer dabei war, sieht man auf den Fotos.

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© Karl Zahlauer